Der weiße Hautkrebs ist die am häufigsten vorkommende Hautkrebsform und dient als Oberbegriff für das Basaliom (Basalzellkarzinom) und das Spinaliom (Plattenepithelkarzinom) sowie deren Frühformen (Präkanzerosen). In den meisten Fällen wird der weiße Hautkrebs bei Patienten ab dem 50. Lebensjahr diagnostiziert, wobei er zumeist bei Männern oder hellhäutigen Menschen vorkommt.

Die Formen des weißen Hautkrebses

Die aktinische Keratose (Vorstufe des Spinalioms) kann an allen Körperstellen auftreten, die der direkten Sonne ausgesetzt sind. Gefährdete Bereiche können z. B. der Kopf (Stirn, Schläfen, Ohren, Nase, Lippen), Hände, Arme oder Dekolleté und bei Männern sogar Nacken und Glatze sein. Unbehandelt können sich Spinaliome entwickeln, die in tiefere Hautregionen wachsen und Gewebe zerstören können.

Das Basaliom kann überall am Körper auftreten, zumeist jedoch an Körperstellen, die extrem den UV-Strahlen ausgesetzt werden. Betroffene Bereiche können z. B. der Kopf (Nacken, Ohren, Nase, Lippen) und die Hände bzw. Arme sein. Auch wenn das Basaliom meist keine Metastasen bildet, sollte das Karzinom rechtzeitig behandelt werden, da es durch Haut und Knochen wächst und diese zerstören kann.

Präventionsmaßnahmen

Hellhäutige Menschen, die sich ungeschützt und häufig den UV-Strahlen aussetzen, sind besonders gefährdet, am weißen Hautkrebs zu erkranken. Auch bestimmte Berufsgruppen (z. B. Landwirte, Bauarbeiter, Gärtner) oder Freizeitsportler (z. B. Wassersportlicher) gehören zum gefährdeten Personenkreis. Daher ist ein ausreichender Sonnenschutz (z. B. Schatten, Sonnenschutzpräparate mit UVA- und UVB-Schutz, engmaschige Kleidung, Kopfbedeckung) nicht nur im Sommer unerlässlich, sondern auch im Frühjahr oder Herbst.

Bei Sonnenschutzpräparaten ist zu beachten, dass sich die Schutzwirkung z. B. durch Abrieb, Schwimmen oder Schwitzen verringern kann. Ein erneutes Einreiben mit einem Sonnenschutzmittel ist daher empfehlenswert, wobei die ausreichende Schutzwirkung durch das wiederholte Nachcremen nicht verlängert, sondern nur erhalten wird. Zusätzlich empfiehlt es sich, direkte Sonneneinstrahlung und Oberflächen, die die UV-Strahlung reflektieren (z. B. Wasser, Sand, weiße Flächen), möglichst zu vermeiden.

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Weißen Hautkrebs rechtzeitig erkennen

Sorgsame Beobachtung der eigenen Haut sowie regelmäßige Kontrolle beim Hautarzt können dazu führen, mögliche Symptome des weißen Hautkrebses rechtzeitig zu erkennen. Hautveränderungen (z. B. Geschwüre, kleine Knoten, narbenartige Hautbezirke) und Verfärbungen (rötliche, braune/dunkelbraune oder schwarze Stellen) können auf eine mögliche Erkrankung hinweisen und sollten von einem Facharzt untersucht werden.

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