Untersuchungen auf weißen Hautkrebs

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Untersuchungen eines qualifizierten Hausarztes oder eines Arztes für Haut- und Geschlechtskrankheiten auf weißen Hautkrebs sollten ab dem 35. Lebensjahr im zweijährigen Rhythmus stattfinden. Mündige Patienten sind deshalb dazu angehalten, sich regelmäßig zu einem Hautscreening bei einem Dermatologen ihrer Wahl anzumelden. Darüber hinaus ist die Selbstuntersuchung eine gute Möglichkeit, krankhaften Veränderungen der Haut schnell auf die Schliche zu kommen.

Das was in der Selbstuntersuchung als Sichtkontrolle zumindest einen ersten Anhaltspunkt über weißen Hautkrebs bringen kann, ist in Form eines Screenings ein systematisches Vergleichverfahren. Es wird konkret zum Auffinden von krankhaften Veränderungen der Haut angewendet und hat dabei den gesamten Körper im Fokus.

Das Ziel eines Screening im Rahmen der Hautkrebsfrüherkennung ist, die Lebenserwartung von Patienten zu erhöhen. Hautuntersuchungen zur Früherkennung von weißem Hautkrebs richten sich an die gesamte Bevölkerung. Das heißt also, dass Männer, Frauen und Kinder gleichermaßen untersucht werden, wobei das Krebsrisiko mit steigendem Alter anwächst und für die Generation 60+ besonders groß ist.

Voraussetzungen für ein Screeningprogramm für weißen Hautkrebs

Untersuchungen auf weißen Hautkrebs
Untersuchungen eines Hautarztes auf weißen Hautkrebs sollten ab dem 35. Lebensjahr im zweijährigen Rhythmus stattfinden.

Der Begriff Screening wird nur dann verwendet, wenn ganz bestimmte Kriterien erfüllt sind. Zum einen muss es sich um eine Krankheit handeln, die für die gesamte Bevölkerung ein besonderes hohes Maß an Bedeutung hat. Weißer Hautkrebs gehört in diese Kategorie. Die Krankheit muss behandelbar sein und sich bei früher Behandlung mit hoher Wahrscheinlichkeit verbessern können. Im Rahmen eines Screenings werden speziell geschulte Ärzte eingesetzt, um mit großer Erfolgsquote und hoher Sicherheit feststellen zu können, ob weißer Hautkrebs vorliegt oder nicht. Im Idealfall sind Screeningprogramme zeit- und kostengünstig und belasten die Patienten nur geringfügig.

Aus Sicht des Gesundheitswesens ist es von großer Bedeutung, dass Screeningprogramme von der Bevölkerung angenommen werden. Deshalb werben Praxen und Gesundheitsämter für die Wahrnehmung eines Termins zur Hautkrebsvorsorge. Die Qualitätssicherung von Untersuchungen ist ebenfalls gewährleistet, so dass eine stetige Anpassung des Verfahrens durch neueste Erkenntnisse erfolgt.

Die Vorteile von Früherkennungsuntersuchungen

Wenn weißer Hautkrebs im Rahmen einer Untersuchung bereits früh entdeckt wird, ist er noch recht gut behandelbar. Die vollständige Heilung ist nicht nur mit verhältnismäßig geringem Aufwand möglich, sondern die Erfolgsquoten zur totalen Abheilung sind ebenfalls hoch. Im Falle von weißem Hautkrebs liegt die Quote bei 90 %. Ein früh erkannter weißer Hautkrebs beeinträchtigt die Lebensqualität relativ gering. Durch den zeitigen Eingriff kommt es in aller Regel nur zu kleinen Narben. Radikale Operationen oder eine Chemotherapie sind nicht erforderlich. Mit Blick auf die Kostenstelle ist zu verzeichnen, dass eine Behandlung der Krankheit im Frühstadium für die gesetzlichen Krankenkassen kostengünstig ist. Ein frühzeitig therapierter weißer Hautkrebs hat außerdem in vielen Fällen keinerlei Folgeschäden für den Patienten.

Fazit

Je früher weißer Hautkrebs entdeckt und operiert wird, umso besser ist es für alle Beteiligten. Ausgereifte Screenings und wirksame Therapien greifen ineinander und sorgen dafür, dass früh erkannter weißer Hautkrebs effektiv behandelt werden kann.

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