Solarien meiden

Ladival Sonnenschutz, Lsf 50+

Ladival Sonnenschutz

Ladival Sonnenschutz für empfindliche, allergische Haut Lsf 50, 200 ml

Zu Amazon.de

Viele Millionen Menschen lieben gebräunte Haut und das am besten rund ums Jahr. Sie besuchen Solarien und legen sich auf Sonnenbänke - und das obwohl diese unter dem Verdacht stehen, weißen Hautkrebs zu verursachen. Besonders empfindliche Menschen bekommen von ihrem Hautarzt gar ein Solarien-Verbot. Knapp 14 Millionen Deutsche besuchen Jahr für Jahr Sonnenstudios. Die künstliche Bräune verhilft Ihnen zu einem besseren Körpergefühl, sie meinen jünger, vitaler und attraktiver auszusehen. Deshalb benutzen sie Solarien gerade auch in den Monaten, in denen die natürliche Sonnenstrahlung zur Bräunung der Haut nicht ausreicht. Gesundheitliche Risiken und das gesteigerte Hautkrebsrisiko blenden sie komplett aus.

Eine Umfrage unter Studentinnen brachte ans Licht, dass junge Frauen Sonnenbänke nicht aufgrund von erhöhtem Hautkrebsrisiko vermeiden, sondern aufgrund der Tatsache, dass künstliche Sonne die Haut schneller altern lässt. Dieses Argument wirkte deutlich abschreckender. Da die künstlichen UV-Strahlen für Kinder und Jugendliche ganz besonders gefährlich sind, hat das Bundeskabinett Anfang 2009 sogar ein gesetzliches Solarienverbot für Minderjährige verabschiedet.

Die Wirkung unterschiedlicher UV-Strahlen

Solarien meiden zur Verbeugung von Hautkrebs
Solarien lassen die Haut vorzeitig altern und bergen ein Risiko an weißem Hautkrebs zu erkranken.

Sonnenlicht lässt sich in Wellenlängen aufteilen. Es gibt UVA-, UVB-und UVC-Strahlen. Die UVA-Strahlen sind langwellig und erreichen tieferer Hautschichten. Die Haut bräunt, baut aber keinerlei Schutz vor Sonnenbestrahlung auf. Allerdings schädigen UVA-Strahlen die Haut insofern, als dass sie den Alterungsprozess beschleunigen. Die Haut bekommt schneller Falten und wird schrumpelig, trocken und matt.

Ein großes Risiko bei künstlicher Bestrahlung durch Sonnenbänke ist, das diese aufgrund der bräunenden Wirkung oftmals ausschließlich langwelliges UVA-Licht abgeben. Da dieser Anteil viel zu hoch ist, sind die Folgen durch übermäßige Sonnenbestrahlung kaum abzusehen. Sicher ist jedoch, dass sie die Bildung von weißem Hautkrebs begünstigen.

Solarien für den Hausgebrauch

Sonnenbänke und Höhensonne, die Verbraucher für den Hausgebrauch kaufen können, weisen in aller Regel einen höheren Anteil von UVB-Strahlen auf, als Geräte in Sonnenstudios. UVB-Licht ist kurzwelliger als UVA-Licht und es dringt nicht so tief in die Haut ein. Genießt die Haut in geringer Dosierung UVB-Strahlung, kann sie eine Lichtschwiele entwickeln. Das erreicht sie durch die Verdickung der obersten Hautschicht. Die Lichtschwiele ist ein natürlicher Sonnenschutz für das darunter liegende Gewebe und die empfindlichen Zellkerne der Hautzellen.

Ausschließlich UVB-Strahlen sind in der Lage, diesen Schutzfunktionsmechanismus der Haut auszulösen. Sonnenbänke in Solarien strahlen jedoch kaum UVB-Licht aus. Aus diesem Grund ist es ein Märchen, dass man mit einem rechtzeitigen Besuch im Sonnenstudio die Haut auf die südliche Urlaubssonne vorbereiten könnte. Bekommt die Haut zu viel UVB-Strahlung, entsteht Sonnenbrand und das begünstigt die Bildung von weißem Hautkrebs. Die sehr kurzwelligen UVC-Strahlen sind äußerst aggressiv. In der Natur filtert die Ozonschicht sie komplett heraus und in Solarien kommen sie glücklicherweise überhaupt nicht vor.

Risiko Solarium

Wie oben ausgeführt, dringen UVA-Strahlen aufgrund ihrer Langwelligkeit tief in die Unterhaut ein. Das Bindegewebe leidet, Tränensäcke können entstehen und die Pigmentierung verändert sich. Altersflecken sind die Folge. Die Elastizität geht komplett verloren und die Haut wirkt wie gegerbtes Leder. Selbst bei geschlossenen Augen können langwellige UVA-Strahlen die Netz- und Bindehaut beschädigen. Neben der natürlichen Sonne sind Solarienbesuche ein Risikofaktor bei weißem Hautkrebs. Wer besonders helle Haut hat (Hauttyp 1) oder über mehr als 40 Pigmentflecken verfügt, muss besonders gut auf sich aufpassen. Ebenfalls kritisch ist der Besuch eines Solariums von Personen, die bereits eine Vorstufe von Hautkrebs haben oder hatten. Personen mit Fällen von Hautkrebs in der Familie sollten sich grundsätzlich fern von Solarien halten.

Risikogruppen auf einen Blick

Der Bundesverband der Deutschen Dermatologen beobachtet seit 15 Jahren die Krebsstatistiken in Verbindung mit der Nutzung von Sonnenstudios. Festgestellt wurde, dass in der Gruppe der Menschen ab Jahrgang 1985 eine eklatante Zunahme von Hautkrebs zu verzeichnen ist. Abschließend lässt sich sagen, dass es sechs Gruppen von Menschen gibt, die die Sonnenbank keinesfalls benutzen sollten:

  • Minderjährige
  • Menschen mit Hauttyp 1
  • Menschen mit mehr als 40 Pigmentflecken bzw. auffällig gefärbten/geformten Flecken
  • Patienten die weißem Hautkrebs oder einer anderen Form von Hautkrebs hatten (oder Vorstufen davon)
  • Personen, die in jungen Jahren oft Sonnenbrand hatten
  • Menschen mit Transplantationsorganen

Künstliches Sonnenlicht als Therapie gegen Depressionen und Hautirritationen

Solarien haben jedoch auch einen positiven Aspekt. Die so genannte Höhensonne mit einem erhöhten Anteil von UVB-Strahlung wird gegen Hautkrankheiten eingesetzt. Einige Erfolge sind im Kampf gegen Neurodermitis und Schuppenflechte zu verzeichnen. Hinzu kommen messbare Verbesserungen bei Problemen mit Furunkeln und Ekzemen. Nicht zuletzt verschreiben einige Psychotherapeuten eine Lichttherapie gegen die Winterdepression. Die Anregung des Immunsystems durch Sonnenstrahlen oder sonnenähnliche Strahlen sorgt außerdem für ein gesteigertes Wohlbefinden.

Weitere Artikel zum weißen Hautkrebs (Basaliome)

Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Bedienbarkeit auf unser Website zu bieten.
Wenn Sie fortfahren, ohne Ihre Einstellungen zu ändern, gehen wir davon aus, dass Sie alle Cookies auf dieser Website empfangen möchten. Mehr lesen