Operative Entfernung von weißem Hautkrebs

Das Basaliom: Taschenbuch

Das Basaliom

Das Basaliom: Der häufigste Tumor der Haut, 164 Seiten.

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Um den weißen Hautkrebs zu therapieren, ist der operative Eingriff immer noch die Therapie mit besten Erfolgsaussichten. Wird der weiße Hautkrebs operiert, nimmt der zuständige Chirurg die befallene Hautpartie mit möglichst allen Gewebeteilen weg. Es lässt sich nicht vermeiden, dass der Schnitt dabei aufgrund des zwingend erforderlichen Sicherheitsabstandes zu entarteten Zellen auch durch gesundes Gewebe rund um den Tumor verläuft.

Nachdem das krebskranke Hautstück herausgeschnitten wurde, werden insbesondere die Ränder feingeweblich (histologisch) untersucht. Mit dieser Methode möchte man sicher gehen, dass die Randbereiche frei von bösartigen Zellen sind, so dass von einer vollständigen Entfernung ausgegangen werden kann. Werden allerdings kranke Zellen gefunden, kann es sein, dass ein zweiter operativer Eingriff notwendig wird. Dann wird noch großflächiger ausgeschnitten. Auf diese Weise ist bei einem operativen Eingriff die Chance sehr groß, dass alle kranken Zellen entfernt werden.

Vorteilhaft am chirurgischen Eingriff ist, dass der Chirurg bei einem früheren Stadium des weißen Hautkrebses recht exakt und gezielt schneiden kann. Es muss nicht so viel Gewebe weggenommen werden und die kosmetischen Auswirkungen sind kaum sichtbar.

Gezielte Kürettagen bei weißem Hautkrebs

Operative Entfernung von weißem Hautkrebs
Ein operativer Eingriff ist oft die beste Möglichkeit, um das Basaliom vollständig zu entfernen

Sind die Tumore sehr oberflächlich, kann in Verbindung mit der Hautkrebsbehandlung auch eine Kürettage durchgeführt werden. Eine Kürettage ist das Ausschaben von krankhaft veränderten Zellen. Zum Einsatz kommt ein scharfer Ring oder ein scharfer Löffel. Oft kann die Behandlung sogar ohne örtliche Betäubung durchgeführt werden. Blutungen und Narbenbildung lassen sich jedoch leider nicht immer vermeiden.

Wachsen die Tumore allerdings sehr tief, führt eine Kürettage zu kosmetischen Einbußen. Nicht selten leiden die Betroffenen unter den Entstellungen, die den tiefgehenden Kürettagen und Einschnitten folgen. In vielen Fällen ist dann eine Hauttransplantationen (Hauptverpflanzung) nötig, um die betroffenen Körperregionen abschließend kosmetisch zu behandeln.

Fazit: je früher der weiße Hautkrebs mit einer Operation entfernt wird, desto sicherer ist die vollständige Entfernung bei geringen kosmetischen Problemen. Wartet man zu lange, können die Operation sichtbare, tiefe und entstellende Narben nach sich ziehen.

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