Nachsorge beim Basaliom

Das Basaliom: Taschenbuch

Das Basaliom

Das Basaliom: Der häufigste Tumor der Haut, 164 Seiten.

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Patienten, die in der Vergangenheit ein Basalzellkarzinom entwickelt haben, sollten sich für eine Zeitspanne von drei Jahren jährlich mindestens einmal überprüfen lassen. Grund hierfür ist, dass die meisten örtlichen Basaliome innerhalb von zwei Jahren erneut auftreten. Dabei ist ein sehr häufiges Wiederkehren von Zweittumoren zu verzeichnen, deshalb sollten Patienten mit Basalzellkarzinom regelmäßig zum Hautarzt gehen. Ein aufmerksames Screening in jährlichen Turnus ist sehr ratsam.

Patienten, die unter lokal rezidivierenden (wiederkehrenden) Tumoren leiden, sollten bei Bedarf sogar engmaschiger betreut werden. Dann kann es unter Umständen angezeigt sein, lebenslang quartalsweise oder monatlich zur Kontrolle zu erscheinen.

Die Selbstuntersuchung, die zunächst in Absprache mit dem Arzt angeleitet wird, hilft den Patienten dabei, krankhafte Hautveränderungen so früh wie möglich selber aufzuspüren. Auf diese Weise können sie schnellstens reagieren und einen Arzt aufsuchen. Zusätzlich ist es erforderlich, sich nicht zu stark der Sonne auszusetzen. Übermäßige Sonnenbestrahlung begünstigt die Neuentwicklung von Hautkrebs. Patienten sollten die Haut mit Hautschutzmitteln mit hohem Lichtschutzfaktor eincremen und im besten Fall möglichst vollständig bekleidet bleiben. Auch ist ein Besuch im Sonnenstudio generell zu vermeiden. Das künstliche UV-Licht wirkt ähnlich wie natürliches Sonnenlicht. Es ist zum Teil sogar noch schädlicher für die Hautzellen

Regelmäßiges Screening zwingend erforderlich

Nachsorge beim Basaliom
Ist man an einem Basaliom erkrankt, sollte man sich einmal jährlich überprüfen lassen.

Im Nachgang zu einem chirurgischen Eingriff, der in den allermeisten Fällen in Zusammenhang mit einem Basaliom als Therapie eingesetzt wird, ist die regelmäßige Kontrolluntersuchung Pflicht. Statistiken besagen, dass bei rund einem Drittel der Patienten erneut Tumore auftreten können. Wer diese Kontrolluntersuchungen versäumt, geht ein großes Risiko ein. Tatsächlich zeigen sich bei Patienten, die eine regelmäßigen Hautkontrolle nicht durchgeführt haben, das 70 % innerhalb von 3 bis 10 Jahren erneut von Hautkrebs betroffen sind.

Wie hoch das Risiko ist, ist davon abhängig, wie groß die Anzahl der Läsionen ist. Wenn ein Patient mehrere Tumore hatte, ist das Risiko höher, später ein neues Basaliom zu entwickeln. Wer einmal ein Basaliom hatte, zeigt lt. klinischer Studien eine erhöhte Tendenz zur Bildung eines Plattenepithelkarzinoms oder eines Melanom.

Psychoonkologischen Nachsorge

Die Auswirkungen von Hautkrebs machen sich auch in der Seele bemerkbar. Insbesondere bei großflächigen chirurgischen Eingriffen, die im Hals- Kopf- oder Dekolleteebereich stattfinden, haben Patienten psychologische Probleme. Die Lebensqualität wird stark eingeschränkt, Patienten fühlen sich nicht mehr attraktiv und sind zum Teil so entstellt, dass sie sich im Spiegel nicht mehr wieder erkennen können. Das führt zu Depressionen, die bei Patienten von Basaliomen in fast 50 % aller Fälle auftritt.

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