Basaliom

Was ist ein Basaliom?

Das Basaliom, auch Basalzellepitheliom, Basalzellkarzinom oder weißer Hautkrebs genannt, ist ein Tumor des Hautepithels. Meistens tritt es an Hautstellen auf, die direkt der Sonne ausgesetzt sind, also im Kopf- und Halsbereich (Nase, Gesicht, Stirn, Schläfe, Ohren). Es entwickelt sich aus der Basalzellschicht der Oberhaut (Epidermis) und der Haarfollikel. Das Basaliom stellt in Mitteleuropa einen der häufigsten malignen Tumoren dar, schädigt also das umliegende Gewebe und kann auch in Knochen hineinwachsen. In der Regel treten jedoch keine Metastasen auf.

Wer ist gefährdet für Basaliome?

Basaliome können vor allem bei älteren Menschen vor kommen. Am meisten betroffen ist die Gruppe der 60 bis 70 Jährigen) und stellen mit 65% den größten Anteil der malignen Hauttumoren. Eine Tendenz zum früheren Krankheitsausbruch  bei jüngeren Menschen ist mittlerweile erkennbar. Männer und Frauen sind in gleicher Weise betroffen. 80% der Basaliome treten im Kopf-Halsbereich auf.

Die Krankheitshäufigkeit bei Basaliomen schwankt je nach Sonneneinstrahlung zwischen 20–50 (Mitteleuropa) und 250 (Australien) Erkrankungen auf 100.000 Einwohner. In Deutschland sind es ca. 17.000 bis 20.000 jährlich.

Ursachen für ein Basaliom

Prävention Basaliom

Basaliom: Prävention durch richtigen UV-Schutz
Bild: Manfred Walker / pixelio.de

Als ursächliche Faktoren für das Basaliom werden in Fachkreisen insbesondere eine genetische Disposition mit geringer Hautpigmentierung sowie die UV-Belastung der Haut diskutiert. Ebenso sind Arsen und auch ein erhöhtes Risiko bei langfristiger medikamentöser Immunsuppression als Auslöser bekannt. Basaliome auf Narben werden ebenso beobachtet wie ein vermehrtes Auftreten derselben bei Menschen mit sogenanntem Albinismus, also mit hellerer Haut-, Haar- und Augenfarbe.

Krankheitsverlauf Basaliom

Das Tumorwachstum beginnt in der Regel ohne eine Gewebeveränderung , die mit einem statistisch erhöhten Risiko für eine bösartige Entartung einhergeht. Basaliome beginnen zumeist als leicht erhabene, gelblich-rötliche Papeln (etwa erbsengroße, erhabene Verdickung der Haut) mit einem Rand, der einer Perlenschnur ähnelt. Daneben gibt es noch andere Formen, z.B. die als rote Flecken erscheinenden Rumpfhautbasaliome oder die an Vernarbungen erinnernden narbig-flachen Basaliomen. Vor allem im Anfangsstadium sind Basaliome häufig nur schwer bis gar nicht erkennbar und wirken oft wie unreine Haut. Vor allem bei einem sklerodermiformen Basaliom würde man oftmals eher einen entzündeten Pickel oder Akne vermuten, als eine Krebserkrankung (weitere Informationen zum Thema unreine Haut, Pickel und Mitesser finden Sie auf den entsprechenden Infoseiten). Trotz der teilweise optischen Ähnlichkeit zu Pickeln bzw. unreinen Haut sind Basaliome gut zu erkennen, denn sie entwickeln sich über Monate bis Jahre und gehen schließlich in ulzerierende Schädigungen der Haut über, die auch tiefe Gewebestrukturen zerstören können. Das schrankenlose Wachstum zerstört knorpelige und knöcherne Strukturen und kann Organamputationen wie beispielsweise die Ausweidung der Augenhöhle oder Amputation der Nase oder des Ohres notwendig machen. Wenn durch das Tumorwachstum lebenswichtige Strukturen wie z.B. die Hauptschlagader erreicht werden, sind auch tödliche Verläufe möglich. Metastasen kommen beim Basaliom glücklicherweise sehr selten vor.

Aktuelles

Laut Berichten des Stern, kann sich das Risiko um 20% erhöhen, wenn man regelmäßig auf ein Solarium geht. Schon ein paar Besuche regelmäßig bevor man in den Urlaub fährt, birgt eine Gefahr für unseren Körper, bzw. für unsere Haut. Daher fordern die Forscher auch eine bessere Aufklärung. Der Verbraucher muss besser geschützt werden. Seit August 2009, gibt es immerhin schon ein neues Gesetzt, man darf erst ab 18 Jahre auf’s Solarium. Weitere Gesetztesänderungen sind geplant bzw. werden kommen. Es wird eine bessere Beratung vorgeschrieben und ein Bräunungsplan.
Wer ein wenig auf seine Gesundheit achtet, achtet sicher auch auf seine Ernährung. Diesen Faktor sollte man nie verachten, denn der Körper braucht einfach eine gute Ernährung.

Vom NDR habe ich ein gutes Video zum Thema Basaliom gefunden. Reinschauen lohnt sich.

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Bilder und weiter Informationen kann man unter http://de.wikipedia.org/wiki/Basaliom finden